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 |  Ralf Lang  |  Branche

Rhea / CLIP

Mit großer Begeisterung konnte die Rheavendors-Group zum CLIP-Festival die Gründung der Carlo-Majer-Stiftung verkünden. Der Sieger des Wettbewerbs erhielt in diesem Jahr den gleichnamigen Preis. Foto: CLIP

Oper trifft Vending

28.08.2026 – Der Carlo-Majer-Preis, der vom verstorbenen Rhea-Inhaber Carlo Majer gestiftet wurde, ging im Juli 2026 an den Gewinner des 12. Portofino International Opern-Wettbewerbs.

Die Verbindung zwischen der Rheavendors-Group und der Portofino International Opera Competition geht auf den ehemaligen Rhea-Inhaber Carlo Majer und dessen Kombination von künstlerischem Feingefühl und unternehmerischem Tatendrang zurück. In diesem Jahr wurde diese Verbindung durch die Verleihung des Carlo-Majer-Preises an den Gewinner des Wettbewerbs nochmals gestärkt.

Das langjährige Engagement für Kultur und Musik will das Unternehmen auch künftig pflegen und ausbauen. Deshalb liegt das Vermächtnis des 2018 verstorbenen Rhea-Inhabers heute in den Händen der neu gegründeten Carlo-Majer-Stiftung. Sie soll das Engagement für Kultur fortführen, indem sie Talente fördert und Entfaltungsmöglichkeiten schafft, die zu einem gemeinsamen Gewinn für die Gesellschaft werden sollen.

Stiftung gegründet

„Die großartige Erfahrung, die wir im vergangenen Jahr bei CLIP gemacht haben, gab den Anstoß zur Verwirklichung eines lang gehegten Projekts“, erklärt Andrea Pozzolini, CEO von Rhea und Präsident der Stiftung. Mit großer Begeisterung konnte er zum Festival auch die Gründung der Stiftung verkünden, die den Namen von Carlo Majer trägt. Die Stiftung sei ein weiteres, konkretes Engagement zur Förderung junger Talente, damit diese in der Welt der Musik und Kultur immer bessere Möglichkeiten zur Selbstentfaltung und persönlichen Weiterentwicklung finden, sagt der CEO. Pozzolini ergänzt: „Zugleich wurde die Stiftung mit dem Ziel ins Leben gerufen, all jene lokalen und sozialen Initiativen zu stärken und auszubauen, die Rhea seit jeher unterstützt.

Für den Vending-Automaten-Hersteller ist die Partnerschaft mit CLIP eine Investition in die Zukunft der Musik und die Förderung junger Künstler. In einem internationalen Umfeld wie der „Portofino International Opera Competition“, wo neue Stimmen aus der ganzen Welt hervortreten, bedeute die Unterstützung von Talenten einen Beitrag zur Schaffung eines dynamischen, offenen und leistungsorientierten Kulturökosystems, teilt das Unternehmen mit.

Wenn Kaffee zum Erlebnis wird

Was Rhea mit der Welt der Oper verbindet, ist nicht nur ein kulturelles Engagement, sondern auch eine tiefe Verbundenheit hinsichtlich der Art und Weise, wie Erlebnisse geschaffen werden. Musik basiert – genau wie Kaffee – auf Balance, Nuancen und Interpretation. Sie ist eine Sprache, die Sinne und Emotionen anspricht und einzigartige, unvergessliche Momente zu schaffen vermag. Aus diesem Grund brachte Rhea auch in diesem Jahr das Konzept der Gastfreundschaft und die Interpretation der Kaffeepause in das Teatrino in Portofino.

Während der Finalrunden konnte die Jury Kaffee und andere Getränke verkosten, die mit der Maschine RH-TT1 zubereitet wurden. Die Maschine, die mit einem von Carlo Majer inspirierten Design gestaltet wurde, symbolisiert das Zusammentreffen von Technologie, Design und Kultur und macht die Verbindung zwischen Rheas industrieller Identität und der Welt der Kunst greifbar.


Über Carlo Majer
Carlo Majer galt als kultivierter Intellektueller und war Musikkritiker und künstlerischer Leiter einiger der bedeutendsten Theater Italiens. Er war zudem Unternehmer, dem es gelang, sein künstlerisches Engagement mit der Arbeit im Familienunternehmen Rhea in Einklang zu bringen – jenem Betrieb, den er in den letzten 20 Jahren seines Lebens leitete. Als ein Mann, dem die Jugend und die Förderung von Talenten am Herzen lagen, prägte er die Geschichte und Identität des Herstellers maßgeblich und verankerte dort eine Vision, die Wirtschaft und Kultur miteinander verbindet.

Aus dem Kaffeevollautomaten RH-TT1 konnte die CLIP-Jury während der Finalrunden Kaffee und andere Getränke verkosten. Foto: Rhea