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 |  Sören Nolte  |  Branche

Softengine / BIT-Soft

Bündeln das Know-how für den Vending-Markt: Stephan Meiringer (l.), Geschäftsführer der Softengine Direct GmbH sowie Vertical Lead Vending-ERP, und Softengine-CEO Dominik Hartmann. Foto: Softengine

Branchenpartner führen Know-how zusammen

26.08.2026 – Das Software-Unternehmen Softengine übernimmt die Vending-ERP-Lösung von BIT-Soft und stärkt damit die Branchenkompetenz im Automatenmarkt. Durch den Zusammenschluss wird langjähriges Vending-Know-how mit der Innovationskraft eines der größten ERP-Ökosysteme für den Mittelstand im D-A-CH-Raum vereint.

Mit der Übernahme der Vending-ERP-Lösung der B.I.T. Soft GmbH & Co. KG baut die Softengine GmbH ihre Branchenkompetenz weiter aus. Mit dem Zusammenschluss wird die Lösung für Automatenbetreiber Teil des ERP-Ökosystems von Softengine. Gleichzeitig wechselt das erfahrene BIT-Soft-Team zu Softengine und bringt sein umfassendes Branchen-Know-how und ERP-Consulting-Expertise in die weitere Entwicklung ein.

Die speziell für die Anforderungen der Vending-Operator entwickelte ERP-Lösung ist seit vielen Jahren im Markt etabliert und unterstützt Unternehmen bei der Steuerung der Kernprozesse von Logistik und Befüllung über Service und Wartung bis hin zu Abrechnung und Finanzwesen. Sie lässt sich darüber hinaus individuell für Hersteller, Großhändler und Servicegesellschaften anpassen.

Integrierte Lösung

Der Zusammenschluss der beiden Softwarehäuser erfolgt vor dem Hintergrund eines tiefgreifenden Wandels im Vending-Markt, teilen die beiden Unternehmen mit. So würden sich Betreiber mit steigenden Kosten, wachsendem Wettbewerbsdruck, zunehmenden regulatorischen Anforderungen sowie dem Fachkräftemangel konfrontiert sehen. Gleichzeitig steige die Bedeutung von Themen wie digitale Souveränität, Telemetrie, bargeldlose Zahlungssysteme, digitale Serviceprozesse und die Integration verschiedener IT-Systeme.

In dieser Situation kämpfen aus Sicht der Partner viele Unternehmen mit einer heterogenen Systemlandschaft: Disposition, Wartung, Abrechnung und Telemetriedaten würden häufig in voneinander getrennten Anwendungen verwaltet. Die Folge seien manuelle Prozesse, Medienbrüche und ein hoher administrativer Aufwand. „Hinzu kommen Herausforderungen wie die effiziente Touren- und Befüllungsplanung, die Reduzierung von Automatenausfällen sowie die Einhaltung von Vorgaben rund um die Kassensicherungsverordnung, Datenschutz und Hygiene“, heißt es dazu in der gemeinsamen Mitteilung.

Mehrwerte für Kunden

Genau diese Anforderungen adressiert die Vending-ERP-Lösung mit einem integrierten Ansatz. Sie führt Telemetrie-, Logistik-, Service- und Finanzdaten zusammen, verbindet somit zentrale Geschäftsprozesse in einer Plattform und ermöglicht die Einbindung von Telemetrie-Daten, die digitale Steuerung von Service- und Wartungsabläufen sowie die automatisierte Abbildung von Abrechnungs- und Compliance-Prozessen. Dadurch sollen Betreiber mehr Transparenz über ihre Automatenflotten erhalten und operative Abläufe effizienter organisieren können.

„Mit der Integration von BIT-Soft erweitern wir unser ERP-Portfolio um eine im Vending-Sektor etablierte und praxisbewährte Lösung“, sagt Dominik Hartman, CEO bei Softengine. Als besonders wichtig hebt er hervor, dass das gewachsene Branchenwissen und die langjährige Expertise des Teams erhalten blieben. „Gemeinsam schaffen wir die Basis, um Vending-Unternehmen bei den steigenden Anforderungen an Digitalisierung, Automatisierung und Compliance langfristig zu unterstützen“, fügt Hartman hinzu.

Laut Mitteilung bleiben die gewohnten Ansprechpartner und die vertikale Ausrichtung für die bestehenden Kunden der Vending-Lösung erhalten. Gleichzeitig sollen sie künftig von den zusätzlichen Entwicklungsressourcen und der technologischen Stärke der Softengine-Gruppe profitieren. Dazu gehören unter anderem moderne Automatisierungs- und KI-Technologien sowie die Einbindung in ein umfassendes ERP-Ökosystem für den Mittelstand.


Über Softengine
Das 1993 gegründete Unternehmen Softengine zählt zu den führenden Herstellern kaufmännischer Software im deutschsprachigen Raum Mit inzwischen mehr als 250 Mitarbeitern, rund 2.800 Kundenunternehmen und über 75.000 Anwendern sowie einem breiten Portfolio branchenspezifischer ERP-Lösungen setzt es nun den strategischen Ausbau als Anbieter spezialisierter Unternehmenssoftware in der D-A-CH-Region fort. Die Vending-Lösung ergänzt das bestehende vertikale ERP-Angebot um ein weiteres Segment, in dem spezifisches Prozesswissen und tief integrierte, vertikale Softwarelösungen entscheidend für den Unternehmenserfolg sind.