Rhea

Nachhaltigkeitsbericht 2025 veröffentlicht
Im dritten Nachhaltigkeitsbericht der Rhea-Gruppe wird die Entwicklung des im Jahr 2023 eingeschlagenen Wegs beschrieben. So soll Nachhaltigkeit stärker in die Unternehmensführung integriert werden, wobei die eingegangenen Verpflichtungen in messbare Ergebnisse umzusetzen sind.
Im Jahr 2025 hat das Automaten-Unternehmen die Instrumente zur Messung und Steuerung des Nachhaltigkeitskurses gestärkt, indem das Unternehmen quantitative Ziele für die wichtigsten Umwelt-, Sozial- und Governance-Prioritäten eingeführt und den Nachhaltigkeitsplan aktualisiert hat. Der Plan umfasst 57 Initiativen, von denen Ende 2025 insgesamt 44 Prozent abgeschlossen und 35 Prozent in der Umsetzung waren.
Langfristige Schaffung von nachhaltigen Werten
Dabei sei Nachhaltigkeit kein vom Geschäft getrenntes Ziel, sondern eine Sichtweise auf die Entscheidungen, die das Unternehmen trifft, und auf den Wert, den man langfristig schaffen könne, hebt Andrea Pozzolini, CEO von Rhea, hervor. So werden Produkte und Prozesse neu überdacht und ein Umfeld geschaffen, in dem Menschen wachsen und ihren Beitrag leisten können sowie und verantwortungsvolle Beziehungen zu Kunden, Partnern, Lieferanten und der Gemeinschaft aufbauen. „Der Nachhaltigkeitsbericht ermöglicht es uns, den zurückgelegten Weg zu messen, aber auch transparent darzulegen, was noch zu tun bleibt. Mit diesem Bewusstsein wollen wir uns weiter verbessern und unseren Beitrag leisten“, kommentiert Pozzolini.
Strukturierter Dekarbonisierungsplan
Ab 2025 startet der Aufbau eine strukturierten Dekarbonisierungsplans, der 2026 fertiggestellt werden soll. Der Konzern hat die ersten quantitativen Ziele zur Reduzierung der Scope-1- und Scope-2-Emissionen festgelegt und diese mit Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz sowie der Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen in den Werken verbunden.
Dabei soll sich das Umweltbewusstsein auch in der Art und Weise spiegeln, wie das Unternehmen Lösungen konzipiert und entwickelt. Modularität, die Möglichkeit, Komponenten auszutauschen und zu reparieren, die Verwendung von recycelten und recycelbaren Materialien sowie die Bewertung des Produktlebenszyklus seien einige der Schwerpunkte, heißt es in einer Meldung.
Engagement für Mitarbeiter und Gleichstellung
Ein wesentlicher Bestandteil dieses Weges sind auch die Mitarbeiter. Das italienische Unternehmen beschäftigt derzeit 414 Mitarbeiter – 99 Prozent der Arbeitsverträge sind unbefristet und im Jahr 2025 wurden durchschnittlich 33,2 Fortbildungsstunden pro Mitarbeiter bereitgestellt. Hinzu kommt starkes Engagement in den Bereichen Gleichstellung, Inklusion, Sicherheit und berufliche Weiterentwicklung, wie das Unternehmen mitteilt.
Bestätigt wird dies durch die Zertifizierung für Geschlechtergleichstellung nach UNI/PdR 125:2022 sowie die Initiativen zur Sicherheit und zur Förderung von Kompetenzen ein. Im Rahmen dieses Engagements hat Rhea zudem die von UN Women und dem UN Global Compact geförderten Women’s Empowerment Principles (WEPs) unterzeichnet und damit das Engagement für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung der Frauen bekräftigt.
Lieferketten einbezogen
Die Nachhaltigkeitsstrategie bezieht schrittweise auch die Lieferketten ein. Im Jahr 2025 hat das Unternehmen den Verhaltenskodex für Lieferanten fertiggestellt und damit begonnen, ESG-Kriterien in die Bewertung einzubeziehen. Dieser Kurs wird auch durch die Bewertungen unabhängiger Stellen bestätigt. Das von der Cerved Rating Agency vergebene ESG-Rating platziert den Konzern über dem Durchschnitt der Fertigungsbranche, insbesondere in den Bereichen Umwelt und Soziales. Im Jahr 2026 erhielt Rhea zudem die Ecovadis-Bronzemedaille, nachdem die Leistung des Unternehmens in vier Bereichen bewertet worden war: Umwelt, Arbeit und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung.
Für Stefano Macchi, Vorstandsmitglied mit Zuständigkeit für Nachhaltigkeit bei der Rhea, ist Nachhaltigkeit ein Weg, „den wir Tag für Tag gestalten und der uns alle betrifft“. In den letzten Jahren habe man gelernt, die Auswirkungen besser einzuschätzen, das Handeln zu messen und immer klarere Ziele zu setzen. „Die erzielten Ergebnisse ermutigen uns, weiterzumachen – im Bewusstsein, dass noch viel zu tun ist. Ich glaube, genau darin liegt der Wert dieses Weges: sich immer wieder selbst zu hinterfragen, zu lernen und sich zu verbessern, wobei wir unsere Mitarbeiter und diejenigen, die mit uns zusammenarbeiten, immer stärker einbeziehen“, fügt Macchi hinzu.
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