VendingSpiegel, 20.02.2026 – Im vergangenen Jahr bezahlten die Sparkassen-Kunden 4,6 Milliarden Mal mit ihrer Sparkassen-Card. Das ist mehr als die Hälfte (56 %) aller Girocard-Zahlungen und bedeutet eine Steigerung von 8,8 Prozent gegenüber dem Jahr 2024). Insgesamt waren im Jahr 2025 mehr als 47 Millionen Sparkassen-Cards im Umlauf. Durch diese Zahlungen ergab sich im vergangenen Jahr ein Umsatz in Höhe von insgesamt 161 Milliarden Euro (+3,7 %). Der Durchschnitts-Bon aller Zahlungen mit der Sparkassen-Card sank auf 34,98 Euro (2024: 36,68 Euro).
Fast immer kontaktlos
Trotz des bereits sehr hohen Niveaus nahm der Anteil an kontaktlosen Zahlungen im Girocard-System weiter zu. Auch für Sparkassen-Kunden wird kontaktloses Bezahlen immer selbstverständlicher. 94 Prozent aller Sparkassen-Card-Zahlungen erfolgten im vergangenen Jahr kontaktlos (+2 %). Hier lag der Durchschnitts-Bon bei 33,93 Euro (2024: 35,23 Euro). 22,9 Prozent aller Girocard-Zahlungen erfolgten mit einer digitalen Sparkassen-Card – mit der App „Mobiles Bezahlen“ oder mit Apple-Pay.
Weitere Funktionen in der Entwicklung
Im Rahmen der Produktstrategie „Girocard Weiterentwicklung“ der Deutschen Kreditwirtschaft wird das Zahlungsmittel zukunftsfähig gemacht. Ziel ist es, die Girocard mit digitalen Innovationen noch attraktiver und wettbewerbsfähiger zu gestalten. Die Sparkassen-Finanzgruppe arbeitet nach eigenen Angaben intensiv an der Umsetzung mit. Die im Sommer 2025 gestartete Partnerschaft mit Payback sei hierbei ein erster erfolgreicher Meilenstein gewesen.
Laut Mitteilung laufen aktuell gemeinsam mit Euro-Kartensysteme zwei zentrale Projekte. Hierzu gehören „Vorabgenehmigte Zahlungen“: Zukünftig können Händler flexibel entscheiden, wann und in welcher Höhe ein vom Kunden zugestimmter Betrag eingezogen wird – beispielsweise bei Hotelzimmer- oder Mietwagenbuchungen. Das zweite Projekt trägt den Namen „Zahlungen in Händler-Apps“: Die Karteninhaber können hierbei künftig ihre Girocard auch in Händler-Apps hinterlegen und somit „bei voller Kontrolle“ direkt mit der Girocard in Dritt-Anwendungen bezahlen, heißt es in der Mitteilung.
sn
